Warum kann man Gefühle nicht manchmal einfach abschalten und rational handeln? Im Grunde genommen weiß man, dass das was man tut oder sich wünscht nicht gut ist oder nicht in Erfüllung geht, aber trotzdem setzt mal Gefühle ein. Ach, ich weiß ja auch nicht.. wahrscheinlich sollte man einfach gründlich nachdenken, bevor man etwas tut und Gefühle investiert.

8.1.08 22:47, kommentieren

In den letzten Tagen und Wochen ist mir eins klar geworden: Jeder ist sich wirklich selbst der Nächste. Man gibt oft so viel und bekommt fast nichts zurück. Dabei kümmert man sich gern um andere Menschen, auch ohne etwas dafür zu erwarten, aber ab und zu wünscht man sich doch eine kleine Gegenleistung oder einfach mal ein "Danke". Einfach nur damit man merkt, dass der Andere die Bemühungen erkannt hat. Und manchmal spekuliert man vielleicht auch auf eine kleine Gegenleistung. Aber viel zu oft endet das dann doch in einer Enttäuschung und wenn sich Enttäuschungen häufen in Frustration und irgendwann geht was kaputt, was nicht mehr gut zu machen ist. Aber bis zu diesem Punkt sollte man es nicht kommen lassen. Wobei das auch schwer ist, denn irgendwann kann man nicht mehr darüber hinweg sehen, dass einen das Verhalten des Anderen verletzt und man hat eventuell kein Verständnis mehr für das Verhalten der anderen Menschen. In solchen Situationen ist es wahrscheinlich gut, wenn man einfach mal an sich selbst denkt. Wenn man darüber nachdenkt, was für die eigene Person am besten ist und was man braucht, um glücklich zu sein. Und das möglichst, ohne jemanden zu verletzen oder zu enttäuschen. Man muss sich in Toleranz üben und daran glaube, dass es doch noch eine Veränderung geben wird. Und eine Lösung, mit der alle zufrieden sind.

16.10.07 20:18, kommentieren

Nachdem ich den ganzen Tag gelernt habe stellt sich mir heute die Frage, warum Akademiker sich immer so furchtbar umständlich ausdrücken müssen?!? Ist es denn so toll, einfache Sachverhalte total kompliziert auszudrücken? Wäre es nicht für den Autor und den späteren Leser einfacher, verständliche Begriffe zu benutzen und nicht 5 Nebensätze in einen Satz zu quetschen? Wäre es so schlimm, wenn man einen Satz beim ersten Lesen verstehen würde? Ich werde mir dies zu Herzen nehmen und (falls ich mal einen Text veröffentlichen werde) darauf achten, dass man meine Texte auch lesen kann, ohne einen Satz mehrmals lesen zu müssen.

11.10.07 19:54, kommentieren

So, da ist er nun, mein Blog. Urs ist der Meinung, dass jeder Germanistik-Student einen Blog braucht und nachdem ich dies lange ignoriert habe kam ich heute zu dem Entschluss mir wirklich einen zu erstellen. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass nicht jeder Germanistik-Student  zwangsläufig die Regeln der Kommasetzung oder die Rechtschreibung beherrschen muss...

Was schreibt man denn in einem Blog? Ist das so ne Art Online-Tagebuch? Muss mir mal Anregungen bei anderen Menschen holen.

Hier ist einfach mal was, worüber ich im Laufe des Tages nachdenken musste: Heute auf der Arbeit ist mir aufgefallen, wie vielen verschiedensten Schicksalen man im Laufe eines Tages begegnet, ohne darüber nachzudenken. Manche Menschen muss man einfach dafür bewundern, wie sie ihr Leben meistern, obwohl sie anders sind als andere Menschen.

2 Kommentare 9.10.07 20:01, kommentieren