In den letzten Tagen und Wochen ist mir eins klar geworden: Jeder ist sich wirklich selbst der Nächste. Man gibt oft so viel und bekommt fast nichts zurück. Dabei kümmert man sich gern um andere Menschen, auch ohne etwas dafür zu erwarten, aber ab und zu wünscht man sich doch eine kleine Gegenleistung oder einfach mal ein "Danke". Einfach nur damit man merkt, dass der Andere die Bemühungen erkannt hat. Und manchmal spekuliert man vielleicht auch auf eine kleine Gegenleistung. Aber viel zu oft endet das dann doch in einer Enttäuschung und wenn sich Enttäuschungen häufen in Frustration und irgendwann geht was kaputt, was nicht mehr gut zu machen ist. Aber bis zu diesem Punkt sollte man es nicht kommen lassen. Wobei das auch schwer ist, denn irgendwann kann man nicht mehr darüber hinweg sehen, dass einen das Verhalten des Anderen verletzt und man hat eventuell kein Verständnis mehr für das Verhalten der anderen Menschen. In solchen Situationen ist es wahrscheinlich gut, wenn man einfach mal an sich selbst denkt. Wenn man darüber nachdenkt, was für die eigene Person am besten ist und was man braucht, um glücklich zu sein. Und das möglichst, ohne jemanden zu verletzen oder zu enttäuschen. Man muss sich in Toleranz üben und daran glaube, dass es doch noch eine Veränderung geben wird. Und eine Lösung, mit der alle zufrieden sind.

16.10.07 20:18

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